News

blink: inklusives Projekt zum berufsbezogenen Lernen

DEKRA Media entwickelt ein mediengestütztes Förderkonzept, das benachteiligte Jugendliche bei der Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik begleiten soll.

blink-Logo mit projektbezogenen Bildern, © TriCAT GmbH + DEKRA Media GmbHOb Wasser- und Heizungssysteme oder erneuerbare Energien und Solaranlagen – die Ausbildung zum Anlagenmechaniker bietet jungen Menschen ein breitgefächertes und zukunftsreiches Arbeitsfeld. Trotzdem liegt die Abbruchquote für die duale Berufsausbildung bei ca. 30 Prozent. Den Grund hierfür sehen Bildungsexperten in einem Passungsproblem zwischen den benötigten Kompetenzen und der tatsächlichen Qualifikation der Auszubildenden. Genau hier setzt das Vorhaben „blink – berufsbezogen lernen inklusiv“ an.

Zielgruppe des Projektes sind insbesondere junge Menschen, die mit einer Lernschwäche zu kämpfen haben, über einen schlechten oder gar keinen Schulabschluss verfügen oder aber einen Migrationshintergrund aufweisen. Die von DEKRA Media (Koordinator) gemeinsam mit dem mmb Institut und der IMBSE GmbH erarbeiteten Angebote sollen die Auszubildenden dabei unterstützen, die Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker erfolgreich abzuschließen.

Eigenständig lernen mit digitalen Medien

Eines der zentralen Elemente von „blink“ ist ein webbasiertes Lern- und Prüfungsvorbereitungstool (LuPto). Es soll den Lernenden dabei helfen, die Ausbildungsinhalte systematisch und eigenständig zu wiederholen und zu vertiefen. Hinzu kommen Coachings im virtuellen Klassenraum, die die Teilnehmer bei privaten und fachlichen Problemen während der Ausbildung unterstützen sollen. Moderne digitale 3-D-Modelle gestalten es zudem für Ausbilder einfacher, den Berufsanfängern komplexe technische Zusammenhänge zu erklären.

Konzept ist auch für andere Ausbildungsberufe geeignet
    
Das Projekt ist in insgesamt sechs Phasen unterteilt: Konzeption, Pilotierung, Kernentwicklung, Umsetzung, Revision und Verwertung. Parallel dazu führen die Beteiligten entsprechende Evaluations- und Transfermaßnahmen durch. Hierzu kooperiert „blink“ mit verschiedenen Innungen, Bildungszentren, Jugendhilfen und Fachverbänden.

Das Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) gefördert und endet am 31. Mai 2019. Ziel ist es, ein pädagogisches Referenzmodell zum Einsatz digitaler Medien in der Ausbildung von lerntechnisch benachteiligten Jugendlichen zu schaffen, das auch nach der Projektphase weiter wirkt und auf andere Berufszweige übertragbar ist.

blink – berufsbezogen lernen inklusiv
  
    
Haben Sie weitere Fragen?

 
Wolfgang Reichelt
Tel.: +49 2166 62198-19
E-Mail: wolfgang.reichelt@dekra.com